Selbstverständlich waren wir wieder hochmotiviert, um in der 4. Runde der Kreisklasse gegen Rommelshausen II 1 oder auch 2 Punkte mitzunehmen. Folglich liefen wir so stark wie möglich auf. Axel begleitete uns ab Start an diesem Sonntag und kam, dank des Rommelshäuser Sascha Wüstenberg, dem Vater von Benjamin, zu einigen freien Partien. Kurt und Gabriel trafen erst kurz vor Beginn ein, aber es reichte für alle 🙂
An Brett 4 bekam Walter quasi die Eröffnung vom letztem Spieltag vorgesetzt – aber sowas muss überhaupt nichts bedeuten. Es entwickelte sich ein Spiel mit offenem Visier, wobei Weiß es schaffte seinen König zeitig in Sicherheit zu bringen und sich Tempogewinn durch Angriff auf die gegnerische Dame zu verschaffen und Walter damit das Nachsehen hatte. 1:0 für die „Römer“.
Kurt an Brett 3 saß einem ganz jungen Kontrahenten gegenüber, aber Vorsicht: die Jugend ist heute meist taktisch gut geschult. Mit kurzen Blicken auf seine Partie: da stand Kurt wohl besser, aber . . . man einigte sich auf ein Remis.
Den stärksten Gegner des Spieltages mit DWZ 1955 bekam Tojo ab. Er hielt lange Zeit mit und spielte aktiv. Leider griff sein Gegner an keiner Stelle daneben, nahm einen Bauern mit und später noch einen. Und erst im Endspiel ließ er nichts mehr anbrennen, aktivierte den König bei Zeiten, schränkte Tojos Springer ein. Letztlich keine Chance – und trotzdem eine sehr gute Partie von Tojo! 2½:½ für Rommelshausen.
Nicht gerade seinen besten Tag hatte Thomas erwischt: noch etwas erkältet, aber ausreichend fit für den Spieltag, ruinierte er nach eigenen Angaben seine Stellung schon in der Eröffnung. Den richtigen Bauerntausch im Zentrum verpasst und dann lange hinten drin gestanden, verteidigt. Bei einem Opfer mit Ziel Befreiung und Chancen auf Iniative konterte sein Gegner mit einem Zwischenzug. Ergebnis 1 Bauer für 1 Figur und Stellung immer noch sehr passiv. Verlust nicht mehr vermeidbar – einfach kein Gegenspiel. UND damit 3½:½ für Rommelshausen.
An Brett 1 lieferte sich Gabriel mit seinem Gegner ein beachtliches Gefecht. Für den Zuschauer sah es immer spannend aus. Doch wenn keiner der Beteiligten einen wesentlichen Fehler macht, bleibt das Unentschieden nicht aus – zumal das Mannschaftsergebnis bereits feststand. 4:1 für Rom.
Die längste Partie des Tages und auch den einzigen Sieg für Fellbach lieferte Dominik. Er vermied die leichten Fehler, die einem in der unteren Spielstärke gerne unterlaufen, spielte stark im Zentrum, gab dem Gegner hier keine Chance selber richtig aktiv zu werden. Vielmehr brach Dominik über die c-Linie in Gegners 2. Reihe ein und nahm mit sauberer Technik im Endspiel letztlich die Ernte mit. 2:4 für uns, also immerhin Brettpunkte gesammelt. Die 5. Runde ist am 9. Februar 2025